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Für eine Berufsunfähigkeit müssen bestimmte Bedingungen erfüllt sein
Mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung will jeder Versicherte die Versorgungslücke schließen, die entsteht, wenn man berufsunfähig wird. Damit die Rente am Ende auch wirklich bezahlt wird sollte man sich die Versicherungsbedingungen genau durchlesen. Bei Ausfüllen des Antrages werden ebenfalls oft Fehler gemacht, die im nachhinein den Versicherten, teuer zu stehen kommen kann. Wichtig ist, dass man verschiedene Anbieter miteinander vergleicht. Eine gute Versicherung wird auf den abstrakten Verweis verzichten, da es sonst im Fall der Berufsunfähigkeit oft nicht zu einer Rentenzahlung kommt. Der Versicherte kann nur in seinem ausgeübten Beruf nicht mehr tätig sein, aber eine andere Tätigkeit ausüben. Die Karenzzeit sollte ebenfalls nur für die Dauer gewählt werden, die man auch tatsächlich aus eigenen Mitteln überbrücken kann. Eine Rückwirkende Rentenzahlung von sechs Monaten nach dem Eintreten der Berufsunfähigkeit sollte ebenfalls Bestandteil des Vertrages sein, da diese oftmals nicht sofort erkannt wird. Ein ganz wichtiges Thema sind die Gesundheitsfragen, denn selbst unwissentlich falsch beantwortete Fragen können zum Verlust des Versicherungsschutzes führen. Die Gesundheitsfragen sollten gewissenhaft beantwortet werden, denn wer vergisst die Rückenprobleme vor 4 Jahren anzugeben, wird wegen einer Erkrankung des Skeletts später keine Rente bekommen. Wer unsicher ist oder mit dem Fragebogen nicht zurecht kommt, sollte sich mit seinen Fragen direkt an die Versicherung wenden und auf einer schriftlichen Antwort bestehen. So hat man im Zweifelsfall immer etwas auf der Hand. Lieber sollte man auch Bagatellerkrankungen wie, z.B. häufige Kopfschmerzen angeben, um damit auf Nummer sicher gehen. Neben dem ausgeübten Beruf sollte auch der eventuell ausgeübte Nebenberuf angegeben werden, selbst wenn im Antrag nicht danach gefragt wird, kann sich eine Nichtangabe negativ auswirken.
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